Workshops zum EU-Projekt INVADE im BadenCampus

Erneuerbare Energien und Elektrofahrzeuge verändern die Art und Weise, wie wir Strom verbrauchen und produzieren. Unsere derzeitige elektrische Infrastruktur stellt dies vor immense Herausforderungen, denn erneuerbare Energien stellen höhere Anforderungen an die Resilienz und Flexibilität unserer Systeme. Um der europäischen Bevölkerung eine nachhaltige und zuverlässige Stromversorgung zu garantieren bedarf es einer neuen Systeminfrastruktur. Der Weg dorthin ist aber lang und sehr kostenintensiv.

Ziel des EU-finanzierten H2020-Projekts INVADE ist es, diesen Prozess erheblich zu beschleunigen. Es versucht diese Probleme zu lösen, indem bereits vorhandene Technologien auf eine neue Art miteinander kombiniert werden. Im Mittelpunkt steht ein Cloud-basiertes Flexibilitätsmanagementsystem, das in Elektrofahrzeuge und Batterien integriert ist und Energiespeicherung ermöglicht. Daraus entsteht ein intelligentes Stromnetz. Das Projekt ist auf 3 Jahre angesetzte und mit einem Budget von 16 Millionen € eines der größten europäischen Forschungs- und Innovationsprojekte im Bereich Smart Grid & Storage.

INVADE tangiert viele Themen mit denen sich auch die Start-ups unseres technologie- und wissensbasiertes Innovationsökosystems intensiv beschäftigen. Umso mehr hat es den BadenCampus gefreut, am 15. und 16. August zu diesem Projekt zwei spannende Workshoptage hier im BadenCampus zu veranstalten. In Kooperation mit der Muttergesellschaft Badenova, die auch Partner des INVADE Projektes ist, wurden verschiedenste Problemstellungen diskutiert und vielversprechende Lösungsansätze erarbeitet. So konnten wir INVADE einen Schritt näher ans Ziel bringen.

Wir freuen uns auf viele spannende Diskussionen in der Zukunft.

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