Energiewende umsetzen - BadenCampus begleitet Geschäftsmodellentwicklung für vernetzte Batteriespeicher

Seit September 2018 unterstützt der BadenCampus im Rahmen des EU-Förderprojekts HORIZON 2020 die badenova bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle für vernetzte Batteriespeicher. Das 16 Millionen Euro teure Projekt wird in einem halben Dutzend EU-Staaten umgesetzt, Projektpartner in Deutschland ist badenova. (mehr im Artikel der badischen Zeitung)

Die smarten Speicher, die zunehmend als Ergänzung zu Solaranlagen installiert werden, sollen beispielsweise als Schwarm gebündelt und so zur Vermeidung von Lastspitzen im Stromnetz genutzt werden. Über ein eigenes Portal können die Nutzer/innen jeweils sehen, wie viel Strom gespeichert bzw. eingespeist wird. Eingebunden in die Entwicklung ist der Energiedienstleister coneva, eine Tochter des Photovoltaik-Systemtechnik-Herstellers SMA.

Im Rahmen des Projekts hat der BadenCampus einen Prozess definiert (hier geht es zum Angebot Acceleration), in dem zunächst gemeinsam Geschäftsmodellideen gesammelt und unterschiedliche Zielgruppen definiert wurden. Die Geschäftsmodellideen wurden dann nach vorher festgelegten Parametern priorisiert und In drei Arbeitsgruppen vertieft. Zum Einsatz kamen dabei Tools wie der St.Galler Business Model Navigator, Business Model Canvas, Buyer Persona und Value Proposition Canvas. Auch im Pilotprojekt mit zehn Anwendern hat das Campus-Team unterstützt.

Das Team des BadenCampus hat die Arbeitsgruppen als Coaches und zum Teil mit vertiefenden Recherchen unterstützt. Zudem fanden regelmäßig Projekttreffen in großer Runde im BadenCampus statt, um die Zwischenergebnisse gemeinsam zu diskutieren und immer mehr auf die vielversprechendsten Ansätze zu fokussieren.

„Die professionelle Unterstützung seitens BadenCampus hat uns beim Prozess der Geschäftsmodellentwicklung sehr geholfen. Es ist gelungen, aus den vielen Ideen die vielversprechendsten herauszufiltern.“ fasst Malte Thoma, Projektleiter auf Seiten badenova die Unterstützung zusammen.

Georg Völkl vom Projektpartner coneva ergänzt, dass "insbesondere die angenehme Atmosphäre und die räumlichen Möglichkeiten im BadenCampus zu einem konstruktiven Entwicklungsprozess beigetragen haben", für den sich auch die weite Anreise aus München jeweils gelohnt hat.

 

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