Der erste Monat BadenCampus Accelerator - Recap

Der erste Monat des BadenCampus Accelerator 2019 liegt bereits hinter uns - damit ist es Zeit für einen kleinen Rückblick. Seit dem Kick-off am 11. April drehen sich die Dinge im BadenCampus wieder voll um innovative Geschäftsideen und motivierte Gründerteams. Nach einer vorangegangenen, intensiven Bewerbungsphase wurden 18 junge Start-ups für das Programm zugelassen. Das Starterfeld kommt dabei nicht nur aus Baden, sondern beinhaltet auch ein Start-up aus Frankreich. Die Ideen der Start-ups gliedern sich in die Bereiche Energy & Cleantech, Smart City & Industry sowie Life Science & Healthcare.

Gleich zu Beginn des Accelerators präsentierten sich die Teams vor einem breitem Publikum aus Investoren, Industrievertretern und anderen Persönlichkeiten aus der regionalen Start-up Szene. Jedes Team hatte ein Zeitfenster von drei Minuten zur Verfügung, in dem es ihre Idee vorstellen und unter Umständen ein erstes Interesse beim Publikum zu wecken konnte. Begleitet wurde die erste Woche durch eine intensive Beschäftigung mit der eigenen Roadmap und den Geschäftsmodellen. Unterstützt wurden die Start-ups von neun ExpertInnen mit unterschiedlichsten Kernkompetenzen. So berieten zum Beispiel Clemens Haberstroh (Abteilungsleiter Produktmanagement, Endress+Hauser SE+Co. KG), Manfred Neufang (Geschäftsführung Online Verlag GmbH), Sigrid Rögner (Start-up Kooperationen Beteiligungen, IDS Innovation GmbH) oder Robin Grey (Geschäftsführung BadenCampus GmbH, Leiter Smart Business badenova AG & Co. KG). In einer spannenden Q&A-Session gab es außerdem einen Einblick in die Sichtweise eines erfolgreichen Start-ups (Dr. Christoph Gebele, GeoSpin GmbH) und die eines Venture Capital Fonds (Nils Seele, LEA Partners GmbH).

Die zweite Workshop-Runde Anfang Mai konzentrierte sich dann auf das innere Konstrukt eines Start-ups. Themen waren hier die Konstellation eines erfolgreichen Teams, agiles Projektmanagement, Mitarbeiterakquise und Unternehmenskultur. Michael Bader (fischerwerke) zeigte auf, wie diese Konstrukte beeinflusst werden können, sobald ein Start-up mit einem etablierten Unternehmen kooperiert. Laila Berning, Geschäftsführerin von Noor Medical und Teilnehmerin am letztjährigen BadenCampus Accelerator, berichtete über ihre Erfahrungen rund um den Aufbau eines starken Teams. Das Thema Mitarbeiterakquise wurde durch Dr. Jonas Schöndube (Cytena GmbH) aus Sicht eines Scale-ups betrachtet.

In der zweite Mai-Woche trafen sich die Start-ups dann zu einem ausgiebigen Pitch-Training. Verbesserungsvorschläge erhielten die Start-ups durch Alexander Feldberger (Famigo GmbH), dem Gewinner des mit 100.000 € dotierten Ideen-Wettbewerbs “Tourismus Digital” des Landes Baden-Württemberg und Co-Founder Dr. Mark Keller, der mit der Spindiag GmbH bereits mehrere Auszeichnungen und Finanzierungsrunden hinter sich hat. Leonie Fritsch (Theater Panoptikum Freiburg) ergänzte das Coaching durch eine gezielte Auseinandersetzung mit dem Thema Stimme und Körpersprache.

Weiter geht es in dieser Woche mit einem zweitägigen Workshop zu Marketing und Vertrieb, unter anderem mit Wolfgang Vogt (Ex-IBM Marketingmanager/Senioren der Wirtschaft e.V.) und Kai Klapdor von ENIT Systems. Im Anschluss stehen dann noch die Themen Finanzierung, Recht und Rapid Prototyping auf dem Programm.

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