BadenCampus startet Dialog zur Mitgestaltung von „Post-Fessenheim“

Wie kann die ökonomische und gesellschaftliche Entwicklung nach der Stilllegung des AKW-Fessenheim positiv gestaltet werden? Klar ist, dass mit der Schließung des AKW viele Arbeitsplätze verloren gehen werden. Der Entwicklungsplan „Post-Fessenheim“ soll neue Perspektiven für die ökonomische und soziale Entwicklung der Region eröffnen. Ein Kernelement ist die Schaffung eines deutsch-französischen Gewerbegebietes nördlich des AKW Fessenheim. Am Freitag, 6. Juli, trafen sich Brigitte Klinkert, Präsidentin des Conseil Départemental du Haut-Rhin, Delphine Mann, Chargée de mission DEVI - Mission Planètes 68, Direction de l'Environnement et du Cadre de Vie, Bürgermeister Oliver Rein, Stadt Breisach am Rhein und Stefanie Armbruster, Wirtschaftsförderin der Stadt Breisach mit Marus Köster und Dr. Carsten Hutt vom BadenCampus. Ziel war es grenzüberschreitende Kooperationsmöglichkeiten auszuloten. Dr. Tina Haisch, Head of the Centre of Excellence for Innovation, Development of Regions and Competitiveness at the University of Applied Sciences and Arts Northwestern Switzerland, komplettierte die Runde. Sie stellte Erfahrungen aus der schweizerischen Arealentwicklung sowie das trinationale Projekt “Rhein Innovation” vor.
Am Ende wurden Themenschwerpunkte für die Zusammenarbeit vereinbart. Noch im Juli werden weitere Treffen auf Arbeitsebene stattfinden, um die Themen „grenzüberschreitende Innovations- und Start-up-Projekte“ sowie eine Schifffahrt mit jungen Talenten zu planen. Ziel der Schifffahrt, die 2019 stattfinden soll ist, die Innovationspotentiale entlang des Rheins durch eine Schifffahrt mit jungen Talenten aus den angrenzenden Ländern zu verbinden. An jedem Anlegeplatz sollen Start-up und Innovationsprojekte mit Experten aus der jeweiligen Region diskutiert und weiterentwickelt werden. Sowohl Breisach mit dem BadenCampus als auch das Projekt Post-Fessenheim sollen Teil dieses Vorhabens werden.

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