Netzwerkabend “Technologie trifft Unternehmertum”

Der erste Netzwerkabend “Technologie trifft Unternehmertum” von BadenCampus, BANSBACH und Friedrich Graf von Westphalen für Start-Ups und Mittelständler aus der Region Südlicher Oberrhein und Schwarzwald ging gestern abend am 25. Oktober 2018 mit etwa 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Breisach erfolgreich über die Bühne. Noch lange nach Programmende diskutierten die Vertreter/innen anwesender Unternehmen wie Testo, Sick, f.u.n.k.e. Mittelstandsgruppe oder Campus Schwarzwald mit den Start- ups angeregt über Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Darunter mischten sich auch Vertreter/innen von Hochschulen und Förderorganisationen wie bwcon, der Uniklinik Freiburg, dem Leistungszentrum Nachhaltigkeit oder MicroTec Südwest.

Die Veranstalter BANSBACH, Friedrich Graf von Westphalen und BadenCampus eröffneten den Abend mit kurzen Grußworten, in denen sie die Wichtigkeit eines Netzwerkansatzes in der Förderung von Start-ups aus der Region betonten. Im Anschluss gab es einen spannenden Impuls zur Zusammenarbeit von Start-ups und Mittelständlern von Prof. Dr.-Ing. Guido H. Baltes, Leiter des Instituts für Strategische Innovation und Technologiemanagement an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung Konstanz und einer der international führenden Forscher zu Kooperationen von Start-ups und mittleren bis großen Unternehmen. Quintessenz war, dass die digitale Transformation nur gemeinsam erfolgreich gemeistert werden kann - beispielsweise durch Embedded Teams, bei denen sich Start-ups ein Stück weit in die Strukturen der Partnerunternehmen eingliedern. Darin liege der "Europäische Weg", und insbesondere Baden Württemberg sei hierfür prädestiniert und ein gutes Beispiel.

Dann präsentierten sich 11 Technologie-Start-ups aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Die Teams kamen teilweise aus den Accelerator-Programmen des BadenCampus und seines französischen Kooperationspartners SEMIA, sowie aus dem regionalen Netzwerk der Veranstalter. Einige der Start-ups sind bereits am Markt aktiv, andere befinden sich noch in der Vorgründungsphase. Der erste Bereich "Produktion der Zukunft" startete mit den IoT-Teams OndoSense (Freiburg) und Extheria (Freiburg/Zürich), die hochleistungsfähige Sensoren bzw. eine Lösung für transparente und steuerbare Supply-Chains entwickeln. Im Anschluss präsentierten Falcon A.I. aus Offenburg und MarketMixer aus Strasbourg ihre Lösungen für HR-Proesse bzw. dynamische Preisbildung durch Künstliche Intelligenz.

Der Bereich "Neue Energie" startete mit Envuco aus Kenzingen, die ihre Lösung für energieeffiziente Gebäudeautomatisierung bereits bei mehreren renommierten Kunden am Markt plazieren konnten. Danach dominierten mit ENIT Systems (Enegiemonitoring für Produktionsanlagen), Croco Disp (effiziente Metallisierung von Solarmodulen) und Mondas (Webplattform zu Datenmanagement dezentraler Produktionsanlagen) Freiburger Teams aus dem Fraunhofer ISE.

Im letzten Bereich "HealthCare" startete dann mit HypnoVR ein Team aus Strasbourg, dass Hynpose per Virtual Reality für Anästhesie-Anwendungen nutzbar macht. Noor Medical aus Freiburg stellte seine Lösung zur stromunabhängigen Sterilisierung von medizinischem Besteck für ländliche Regionen in Entwicklungsländern vor. Die Präsentationen schloss evid.one aus Mannheim mit seiner schnellen Aufbereitung medizinischer Fachinformationen für Ärzte, bevor der direkte Austausch in gelöster Atmosphäre startete.

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