Nächste Stufe für den BadenCampus Start-up Accelerator

Das Ministerium bewilligt im ersten Schritt die Förderung von acht Start-up BW Acceleratoren mit insgesamt 5,1 Millionen Euro. Der BadenCampus Start-up Accelerator konnte mit seinem eingereichten Konzept überzeugen und ist erneut unter den Geförderten des Landes Baden-Württemberg. Gemeinsam mit vielen Partnern soll nun die nächsten Jahre an der Vision gearbeitet werden, einen international sichtbaren Start-up- und Innovationsstandort am Südlichen Oberrhein und in der Schwarzwald-Region zu schaffen, der starke regionale Start-ups hervorbringt, aber auch nationale und internationale Start-ups anzieht und mit den Akteuren vor Ort vernetzt. 

Dafür versteht sich der BadenCampus als Innovationsplattform, die Start-ups methodisch und durch Vernetzungsformate unterstützt. Bis heute wurden schon über 70 Start-ups gefördert und viele weitere in Vernetzungsformate eingebunden. Über das Plattformkonzept sollen gezielt Synergien und Mehrwerte entstehen, von denen auch Partnerorganisationen in ihren Innovations- und Transferaktivitäten profitieren. Durch eine verstärkt dezentrale Umsetzung rücken die Aktivitäten des BadenCampus auch räumlich an die Hochschulen als maßgebliche Gründungsstandorte heran, ebenso wie an Unternehmen und Kommunen. So wird die Identifikation vor Ort gesteigert und die Teilnahme an Netzwerkformaten erleichtert. Außerdem entsteht so Zugang zu interessanter Testinfrastruktur. Umsetzungsorte sind neben dem BadenCampus in Breisach am Rhein als zentraler Basis demnach auch Freiburg, Offenburg, Lörrach, Freudenstadt, Tuttlingen, Furtwangen, das Elsass sowie Basel.

Thematisch legt der BadenCampus seinen Fokus im Start-up Accelerator auf technologieintensive Lösungen rund um Mikrosystemtechnik und Nachhaltigkeitstechnologien, zu denen beispielsweise Sensorik, Robotik, additive Fertigung oder Optik zählen. Der Branchenfokus liegt auf den zentralen Industrien der Region wie Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Medizintechnik und Lifescience, Energie und Infrastruktur sowie Maschinen- und Anlagenbau. Lösungen aus dem BadenCampus sollen dabei zu einer positiven gesellschaftlichen Zukunft beitragen, sowohl im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz als auch auf eine positive Gestaltung der digitalen Transformation.

Als Partner mit an Bord sind u.a. Universitäten und Hochschulen aus Freiburg, Offenburg, Furtwangen, Basel und Strasbourg, Forschungsinstitute wie Fraunhofer und Hahn Schickard, andere Start-up Acceleratoren und verschiedene Verbände wie IHK und HWK, microTEC Südwest, Medical Mountains oder der wvib. Verschiedene Industrieunternehmen in der Region bringen sich schon heute an der Schnittstelle zu ihren Innovationsaktivitäten ein. Der Ausbau dieser Partnerschaften sowie die Zusammenarbeit mit Investoren sind weitere zentrale Ziele für die kommenden Jahre. 

 

„Wir freuen uns sehr, dass es mit der Anschlussförderung geklappt hat. Das ist eine Bestätigung für unsere bisherige Arbeit und unseres Konzepts für die nächsten Jahre.", sagt Dr. Thomas Scheuerle, Geschäftsführer des BadenCampus. Vor allem bedankt sich der BadenCampus bei seinen alten und neuen Unterstützern badenova, der Stadt Breisach, der Freiburger Wirtschaft- und Touristikmesse (FWTM) sowie der Technologiestiftung BioMed und der Wirtschaftsregion Freiburg (WRF).  

 

Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut zeigte sich beeindruckt von der hohen Qualität der eingereichten Projektvorschläge: „Unsere Start-up BW Acceleratoren sind ein bedeutender Baustein in der Gründungsförderung des Landes. Mit ihnen unterstützen wir erfolgreich Gründungen in technologieorientierten Zukunftsfeldern.“

Weitere Infos zu den Acceleratoren sowie die offizielle Pressemitteilung des Landes finden Sie hier http://bit.ly/FörderungWirtschaftsministerium 

Der ganze BadenCampus ist höchst motiviert und freut sich auf die nächsten zwei Jahre mit spannenden Start-ups. Die Bewerbungsphase für den Accelerator läuft noch bis 23. April. Weitere Infos dazu gibt es unter badencampus.de/accelerator

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