So war’s beim Zukunftsnavigator #5 - digitale und datenbasierte Gesundheitsanwendungen

Bei der fünften Edition des BadenCampus Zukunftsnavigators ging es um digitale und datenbasierte Anwendungen in der Gesundheitsbranche. Rund 50 Teilnehmer*innen bestehend aus Investor*innen, Start-ups, Wissenschaftler*innen und Forscher*innen nahmen an dem vierstündigen Online-Event teil.

Nach einem kurzen Willkommens-Einstieg von Thomas Scheuerle (BadenCampus) und den Partnern DigiHub Südbaden mit Julia Mohrbacher und dem Pfizer Healthcare Hub mit Peter Neske, ging das Wort an Thomas Kleine, Country Lead von Pfizer. In seinem Impulsvortrag beleuchtete Thomas Kleine sowohl die vielfältigen Facetten der DiGAs, als auch die großen Potenziale, bessere medizinische Outcomes zu erzielen. Um digitale und datenbasierte Anwendungen voranzutreiben, bedürfe es Pioniergeist, Mut und Durchhaltevermögen. Doch dass DiGAs “nicht nur eine schöne Schlagzeile, sondern auch gelebt und umgesetzte Realität sind” zeige die wachsende Bereitschaft zur Implementierung und Umsetzung des noch “jungen Prozesses” der Anwendungen. Wichtig sei es, weiter in Akzeptanz und Vertrauen der Verschreiber*innen und Patient*innen zu investieren, sowie den medizinischen Nutzen verständlich und nachvollziehbar nahezubringen. Die Vorteile und Potenziale der DiGAs sieht Thomas Kleine klar darin, dass diese den medizinischen Fortschritt beschleunigen, die Versorgung verbessern und Lücken schließen können, mit dem Ziel einer ganzheitlichen medizinischen Versorgung. Zudem würden DiGAs Forschung und Entwicklung unterstützen, sowie Innovation und Nutzbarkeit fördern. Patient*innen könnten somit eine aktivere Rolle in dem eigenen Therapiebedarf einnehmen und diesen besser verstehen. So seien DiGAs laut Thomas Kleine ein “Meilensteiin in dem komplexen Gesundheitssystem und ein Schritt in die richtige Richtung.” 

Anschließend präsentierten die acht Start-ups Captain Coach, Cardiolyse, CoRehab, eye2you, fimoHEALTH, goPatients, icompanion und sync2brain ihre innovativen Lösungen in zwei Pitch-Sessions. Dadurch bekamen die Teilnehmenden einen Überblick sowie einen Ausblick in die Zukunft der DiGAs. Im weiteren Verlauf konnten die ersten Kontakte zwischen Start-ups und Investor*innen in den Matchmaking Sessions versiert werden. 

In der darauffolgenden Diskussionsrunde mit Amir Sarvestani (B. Braun New Ventures), Carsten Lehberg (Bansbach Econum), Christian Haverkamp (Uniklinik Freiburg) und Malaika Lauk (Lauk Ventures) wurde die Frage “Wie sieht die Gesundheitsversorgung der Zukunft aus?” näher beleuchtet. Die Gesundheitsbranche sei in einem “digitalen Umbruch”, was spannende Perspektiven für die Branche böte. Dabei wurde neben weiteren Aspekten betont, wie wichtig “smarte Partnerschaften” seien, um die Erfahrungen der Community zu nutzen und sich somit für die Zukunft zu rüsten. Durch die Kooperationen eröffnen sich für Start-ups neue Chancen, um mit Herausforderungen umzugehen. Diese Potenziale müssen ausgeschöpft werden, um jeden Menschen künftig gut versorgen zu können. 

 

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden und freuen uns auf den nächsten Zukunftsnavigator!

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